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Naturmonument


 
Weisse Steilwände, der junge Rhein, märchenhafte Wälder und türkisfarbene Seen - die Natur im Gebiet der Ruinaulta ist einzigartig.

Steilwände
Die gewaltigen Steilwände der Rheinschlucht werden Ruinas genannt. Sie erreichen eine Höhe von bis zu 350 Metern und bestehen vorwiegend aus kleinen Gesteinsstückchen. Der Flimser Begrsturz häufte sie vor beinahe 10'000 Jahren auf. Ein feines, weissliches Pulver verbindet die Gesteinstrümmer lückenlos, so dass der ganze Komplex fast wie eine feste Felswand aussieht.

Rhein
In der Tiefe der rund 14 km langen Schlucht windet sich der Vorderrhein. Er entstammt dem Tomasee am Oberalppass, der offiziellen Rheinquelle. Von dort sind es genau 1'324 Kilometer bis zur Mündung in die Nordsee bei Rotterdam in den Niederlanden.
Der etwas kürzere Hinterrhein entspringt dem Paradiesgletscher am Rheinwaldhorn in der Nähe des San Bernardino Passes. Bei Reichenau, am Ausgang der Ruinaulta, fliessen der Vorderrhein und der Hinterrhein zusammen.

Seen
Drei berühmte Badeseen entstanden auf den Schuttmassen des Flimser Bergsturzes: der Crestasee bei Trin Mulin, der Caumasee bei Flims Waldhaus mit seinem türkisfarbenen Wasser und der Laaxersee, mitten im Dorf Laax gelegen und trotzdem mit Bergpanorama. Der Caumasee wird übrigens unterirdisch mit Wasser versorgt vom Tuleritgsee, der wiederum mit dem Prau Pulté See verbunden ist.

Name
Der rätoromanische Name "Ruinaulta" ist zusammengesetzt aus den beiden Wörtern "Ruina" und "aulta". "Ruina" bedeutet "Geröllhalde/Steinbruch" und "aulta" bedeutet "hoch".

Auf zahlreichen Informationstafeln im Gebiet der Ruinaulta erfahren Sie Wissenswertes über Schlucht, Geologie, Flora und Fauna.
Links zu vertiefenden Informationen im Internet finden Sie hier.


 
 
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